Die Initiant:innen der Klimafonds-Initiative sind der Meinung, dass diese Investitionen (2 Milliarden Franken) nicht ausreichen, um die langfristigen Klimaziele zu erreichen.
Unterstützt wird die Initiative unter anderem von den Grünen Schweiz und der SP Schweiz. Sie argumentieren, dass der Klimawandel die Schweiz besonders stark betrifft. Als Beispiele nennen sie die Gletscherschmelze oder zunehmende Hitzeperioden.
Prognosen gehen davon aus, dass die Durchschnittstemperatur in der Schweiz bis 2060 um bis zu 2,9 Grad Celsius steigen könnte (Quelle). Das Initiativkomitee führt an, dass die finanziellen Schäden durch den Klimawandel heute bereits fast eine Milliarde Franken pro Jahr betragen und ohne zusätzliche Massnahmen bis 2060 auf bis zu etwa 34 Milliarden Franken pro Jahr steigen könnten. Aus Sicht der Befürwortenden wäre es deshalb günstiger, heute gezielt zu investieren, statt später hohe Folgekosten tragen zu müssen.
Ein weiteres Argument betrifft die Energieversorgung. Internationale Krisen hätten gezeigt, wie abhängig die Schweiz von importierten fossilen Energieträgern ist. Der Klimafonds soll dazu beitragen, die Energieproduktion im Inland zu stärken und damit die Unabhängigkeit der Schweiz zu erhöhen (Quelle).