Das parteilose Initiativkomitee begründet ihre Initiative mit drei Kernpunkten:
Die Befürworter:innen argumentieren, dass lautes Feuerwerk bei Heim-, Nutz- und Wildtieren Stress und Panik auslösen könne. Insbesondere bei Wildtieren könnten dadurch Fluchtreaktionen entstehen, die Unruhe stiften und in bestimmten Fällen zu Verletzungen oder zum Tod führen können. Die Befürworter:innen betonen, dass insbesondere Wildtiere dem Lärm ungeschützt ausgesetzt seien und es für sie, im Gegensatz zu Heim- und Nutztieren, keine Halter:innen gibt, die sich um die Tiere kümmern und vor Schaden schützen können.
Zum anderen weist das Initiativkomitee auf die Gefahren für Menschen hin. Feuerwerkskörper können bei unsachgemässer Verwendung Unfälle, Verletzungen und Brände verursachen. Zudem könne der plötzliche Lärm bei Menschen Stress und Angst auslösen. Besonders bei Personen, die Feuerwerk unmittelbar ausgesetzt sind, bestehe die Gefahr von Gehörschäden.
Schliesslich verweisen sie auf die Umweltbelastung durch Feuerwerk. Beim Abbrennen entstehen Abfälle, Feinstaub und weitere Schadstoffe, die teilweise in Böden und Gewässer gelangen. Gemäss dem Bundesamt für Umwelt verursacht Feuerwerk jährlich etwa 200 bis 400 Tonnen Feinstaub. Das entspricht rund 2–3 % der jährlichen Feinstaubemissionen der Schweiz. Besonders während Feuerwerksnächten kann die Feinstaubbelastung lokal stark ansteigen. Der Bundesrat hält allerdings fest, dass die durch Feuerwerk verursachten Schadstoffeinträge in die Umwelt im Vergleich zu anderen Quellen von geringer Bedeutung sind.
Die Initiative wird getragen von vier Tierschutzorganisationen: Dem Schweizer Tierschutz, der Stiftung für das Tier im Recht, der Fondation Franz Weber, sowie der VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz.